Kapitel 8

Core-Update-Modus

Sicher durch das Shopware-Core-Update: aktive Plugins sichern, Update fahren, danach exakt denselben Plugin-Zustand wiederherstellen.

Wann ist der Core-Update-Modus aktiv?

Der Core-Update-Modus schaltet sich automatisch frei, sobald mindestens ein Verkaufskanal der Installation im Wartungsmodus ist. Webshop-Radar erkennt das beim Status-Refresh und blendet die zugehörigen Aktionen im Detail-Akkordeon ein.

Warum diese Kopplung? Ein Core-Update verändert die Shopware-Basis. Solange kein Verkaufskanal im Wartungsmodus ist, wäre der Shop während des Updates für Kunden erreichbar — mit unvorhersehbarem Verhalten. Die Kopplung stellt sicher, dass der Shop bewusst offline genommen wurde.

Der typische Ablauf

Ein Shopware-Core-Update scheitert in der Praxis häufig an inkompatiblen Plugins. Der Core-Update-Modus löst das in drei Schritten:

  1. Sicherung der aktiven Plugins anlegen — Webshop-Radar speichert remote, welche Plugins zum Zeitpunkt der Sicherung aktiv waren.
  2. Plugins deaktivieren und Core-Update durchführen — das eigentliche Update läuft in der Installation, ohne dass alte Plugins den Prozess blockieren.
  3. Plugins wieder aktivieren — nach dem Update stellst du über das Dashboard genau die Plugins wieder her, die vorher aktiv waren.

Schritt 1: Sicherung anlegen

Im Detail-Akkordeon der Installation findest du im Core-Update-Bereich die Aktion „Aktive Plugins sichern". Ein Klick speichert die Liste aller aktuell aktiven Plugins samt Version in Webshop-Radar.

  • Die Sicherung ist eine reine Zustandsliste — es werden keine Plugin-Dateien kopiert
  • Zeitstempel und Anzahl der gesicherten Plugins werden angezeigt
  • Eine bestehende Sicherung kann jederzeit durch eine neue ersetzt werden

Schritt 2: Core-Update durchführen

Das eigentliche Core-Update führst du in der Shopware-Installation durch — je nach Setup über den Shopware-Updater, die Konsole oder euren Deployment-Prozess. Webshop-Radar greift hier bewusst nicht ein.

Empfehlung. Lege vor jedem Core-Update zusätzlich ein vollständiges Backup von Datenbank und Dateisystem an. Die Plugin-Sicherung in Webshop-Radar ersetzt kein Backup.

Schritt 3: Plugins wieder aktivieren

Nach dem Core-Update siehst du im Dashboard die gesicherte Liste. Über „Gesicherte Plugins aktivieren" reaktivierst du alle vormals aktiven Plugins in einem Durchgang.

  • Plugins, die nach dem Update nicht mehr kompatibel sind, werden übersprungen und einzeln ausgewiesen
  • Der Vorgang läuft als Bulk-Aktion mit Live-Fortschritt — wie beim Bulk-Plugin-Update
  • Ein vollständiges Log steht anschließend zum Download bereit

Voraussetzungen

  • Das kostenlose WebshopRadar-Plugin muss installiert und aktiv sein (siehe Kapitel 5)
  • Mindestens ein Verkaufskanal der Installation muss im Wartungsmodus sein
  • Die hinterlegte Integration braucht Schreibrechte auf Plugins